Vom Höllental über den Alpenvereinssteig (B) hinauf zum Raxplateau und den Kronich-Eisenweg (C) als Draufgabe.

Klettersteig: B und C

Rax (Nö.)

8 Kilometer

1.174 m Aufstieg 210 m Abstieg

Von Reichenau geht es über Hirschwang und Kaiserbrunn durch das Höllental bis auf der rechten Seite eine kleine Tafel den Parkplatz beim Weichtalhaus anzeigt. Dort parke ich mein Auto (563 m), gehe zurück zur Straße und biege rechts ab. Nach wenigen hundert Metern findet sich auf der linken Straßenseite der Zustieg.

Gleich steil bergauf und bei der ersten Kreuzung rechts abbiegen. Hier der gelben Markierung zur Schönbrunnerstiege ins große Höllental folgen. Der Weg führt taleinwärts zuerst auf einer Forststraße, später auf einem Wanderweg (blaue Markierung) bis zum Einstieg des Alpenvereinssteiges (1 Std). Der historische, 1910 errichteter Steig beginnt mit ausgesetzten alten Leitern, danach kommt viel Gehgelände, das durch kurze Versicherungen unterbrochen wird. Der Aufstieg wird mit schönen Tiefblicken ins große Höllental belohnt.

In der Steigmitte befindet sich eine Rampe mit Trittstiften. Hat man diese bewältigt, gelangt man über eine steile Leiter zur „Elsa-Rast“ mit dem Steigbuch. Eine weitere Leiter, eine Querung und schließlich im Zickzack-Kurs immer bergauf, dazwischen noch eine kurze Wand und man erreicht nach ca. 2 Stunden den Ausstieg bei der Höllental-Aussicht (1.620 m).

Von hier ist in wenigen Minuten das Otto-Haus (1.644 m) erreicht (15 Min). Das Raxplateau ist bereits mit Schnee bedeckt, jedoch das Vorwärtskommen kein Problem. Beim Otto-Haus treffe ich Sabine und meine Eltern. Gemeinsam genießen wir das herrliche Wetter und ein ausgiebiges Mittagessen (1 Std). Vom Otto-Haus gehen wir den Törlweg bergab. Wenige Meter unterhalb des Durchstieges durch das Felstörl befindet sich auf der linken Seite der Einstieg zum Kronich-Eisenweg (15 Min).

Sabine und ich legen unsere Klettersteigausrüstung an. Die ersten Klettermeter sind ungesichert. Danach geht es gesichert steil nach oben. Eisenklammern helfen beim Aufstieg bis wir ein markantes Felsloch erreichen. Von hier nun scharf nach links und wieder steil nach oben. Dieser Teil bis zum Gipfel ist teilweise sehr ausgesetzt (20 Min). Der Abstieg auf der Rückseite vom Törlkopf ist unschwierig und führt durch eine Scharte.

Zurück zum Plateaurand gelangen wir mit einem kurzen Gegenanstieg. Weiter geht es zum Raxalpen Berggasthof (1.547 m, 20 Min) und mit der Seilbahn in wenigen Minuten ins Tal. Meine Eltern bringen mich schließlich zurück zum Parkplatz beim Weichtalhaus (563 m).

Die Tour im Überblick

Tourdauer

  • 1 Std 50 Min Gehzeit
  • 2 Std Kletterzeit Aplenvereinssteig
  • 20 Min Kletterzeit Kronich-Eisenweg
  • 5 Std 10 Min gesamt inkl. Pausen

Tourverlauf

  • Weichtalhaus (563 m)
  • Über Schönbrunnerstiege und Alpenvereinssteig zur Höllentalaussicht (1.620 m)
  • Otto Haus (1.644 m)
  • Über Törlweg und Kronich Eisenweg zum Raxalpen Berggasthof (1.547 m)
  • Weichtalhaus (563 m)
Maximale Höhe: 1657 m
Minimale Höhe: 563 m
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